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Was tun bei fettiger, glänzender Haut?

 

Wie ein öliger Film liegt der Glanz auf der Hautoberfläche, lässt das Make-up verlaufen und verdeckt jedes gesunde Strahlen der Haut. Fettige Gesichtshaut ist nicht nur ein optisches Problem, sondern fördert auch ganz besondere Plagegeister: Pickel. In diesem Artikel erklären wir dir, warum die Haut ölig glänzt und was du dagegen tun kannst. 

Ich pudere mir noch schnell die Nase…“ Dieser Satz, wie er häufig in alten Filmen vorkommt, ist für viele Frauen und Männer Alltag. Sobald sich eine Möglichkeit ergibt, huscht man schnell auf die Toilette, um im Spiegel nachzusehen, wie sehr die Haut im Gesicht wieder glänzt. Dann mit einem Taschentuch abtupfen, neu pudern und hoffen, dass die Haut nicht so schnell nachfettet. 

Kommt dir das bekannt vor? Viele haben mit dem Problem einer fettigen Haut zu kämpfen. Der auffällige Hautglanz tritt insbesondere in der T-Zone (Stirn, Nase, Kinn) auf, da sich dort die meisten Talgdrüsen befinden. 

Dass die Talgdrüsen Talg produzieren, ist wichtig. Denn das Öl ist dafür da, die Haut gut zu durchfeuchten, damit sie nicht austrocknet und gegen schädliche Einwirkungen von außen wie entzündungsfördernden Bakterien, freien Radikalen und Umwelteinflüssen geschützt ist. 

Warum ist meine Haut so ölig? 

Die Talgproduktion verläuft wie folgt: In jeder Talgdrüse sitzen Talgzellen (Sebozyten), die sich teilen, absterben, zerplatzen und dann zu dem Öl werden, das unsere Hautoberfläche bedeckt und welches wir auf unserer Haut wahrnehmen. Wie fettig deine Haut ist, hängt also von der Geschwindigkeit der Teilung deiner Talgzellen ab. Beeinflusst wird diese Zellteilung von männlichen Hormonen, wie Testosteron, Dihydrotestosteron (DHT) und Dehydroepiandrosteron (DHEA).

Männliche Sexualhormone kommen auch im weiblichen Körper vor und stehen bei Aknepatienten wegen ihres Einflusses auf die Talgdrüsen in direkter Verbindung mit dem Schweregrad der Akne. Problematisch wird es, wenn sich Testosteron in seine biologisch aktivere Form DHT umwandelt. Denn das DHT dockt an direkt den Talgzellen an und regt sie zu einer noch schnelleren Teilung an. Die Folge: eine ölige Haut. Verantwortlich für diese Umwandlung von Testosteron in DHT ist das Enzym 5-A-Reduktase. 

Doch nicht nur der Glanz ist ein Erkennungszeichen für fettige Haut. Durch die Überproduktion von Talg verhornt die Hautoberfläche, sodass der Talg nicht mehr richtig abfließen kann und sich Mitesser und Pickel bilden. Vergrößerte Poren sorgen zudem für ein unschönes Hautbild und durch die Verhornungsstörung wirkt die Gesichtshaut fahl. 

Woran liegt es, dass meine Talgdrüsen zu viel Talg absondern?

Dafür gibt es mehrere Ursachen:

  • Ungleichgewicht der Hormone, was zu viel DHT führt
  • Ein ungesunder Lebensstil (z.B. viel Zucker, frittiertes und stark verarbeitetes Essen, Rauchen, Alkoholkonsum, Schlafmangel, Stress) 
  • Falsche Hautpflege 
  • Medikamente und Krankheiten 
  • Veranlagung

Doch nun die gute Nachricht: Niemand muss sich mit dem unangenehmen Glanz im Gesicht abfinden, denn es gibt Mittel, die die übereifrigen Talgdrüsen bremsen. Was du tun kannst, um den Androgenspiegel niedrig zu halten, damit die Umwandlung von Testosteron in DHT nicht mehr stattfindet, und wie du deine Haut mit talgregulierender Kosmetik pflegen kannst, erfährst du hier: 

 

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TIPPS 

Do’s

  • Natürliche Helfer: Zink, Grüntee, Kurkuma, Kürbiskerne und Kürbiskernöl enthalten 5-A-Reduktase-Hemmer. Du erinnerst dich: das Enzym, das für die Umwandlung von Testosteron in DHT verantwortlich ist. Plane diese Nahrungsmittel/Nährstoffe also am besten fest in deine Mahlzeiten ein. 
  • Richtige Inhaltsstoffe: Folgende Wirkstoffe in Hautpflege beugen Mitesser und Pickel vor: Zink (Zinc PCA), Azelainsäure (Azelaic Acid), Niacin (Niacinamide), Grüntee-Extrakt (Camellia sinensis), Vitamin A (Retinol). 
  • Gleichgewicht erzeugen: Damit unsere Haut gut durchfeuchtet, aber nicht ölig ist, ist es wichtig, die Hautschutzbarriere zu stärken, ohne dabei die Poren zu verstopfen. Die mikrobiotische Hautpflege von Hautliebe mit ihrer einzigartigen probiotischen Formel hilft, das bakterielle Gleichgewicht der Haut herzustellen und verstärkt ihre Schutzwirkung. 
  • Chemische Peelings: AHA, BHA und PHA Peelings lösen die abgestorbenen Hautschüppchen sanft, sodass der Talg abfließen kann und die Poren nicht verstopfen. 
  • Öl-Reinigung: Ja, du hast richtig gelesen: Öl. Es ist wichtig, die Haut von Schmutz zu befreien, ohne sie dabei auszutrocknen. Denn sonst würde sie noch mehr Talg produzieren, um die Haut feucht zu halten. Der Vorteil einer Öl-Reinigung ist, dass sie bis in die Poren vordringt, das Fett darin bindet, du es dann nur noch gründlich abwaschen brauchst und deine Haut sich anschließend nicht trocken anfühlt oder spannt, die Haut aber gründlich gereinigt ist. 

Don'ts

  • Viel Zucker konsumieren: Zuckerkonsum erhöht den Insulinspiegel, welches wiederum die Androgenproduktion fördert. Dies kann zur Umwandlung von Testosteron in DHT führen. Zudem fördert Zucker Entzündungen. Versuche, deinen Zuckerkonsum zu reduzieren, um einer fettigen/öligen Haut entgegenzuwirken.
  • Tierische Milchprodukte: Sie enthalten das Wachstumshormon IGF-1, da die kleinen Kälbchen durch die Milch ihrer Mutter ja schließlich groß und stark werden sollen. Unsere menschlichen Talgzellen sollten wir damit aber nicht allzu viel versorgen. 
  • Grobkörnige Peelings: Sie können die Hautoberfläche reizen oder gar verletzen, was die Talgproduktion weiter anregen kann. Greife deshalb lieber auf chemische Peelings zurück.
  • Ins Gesicht fassen: Wir fassen uns meist unbemerkt unzählige Male am Tag ins Gesicht und verteilen so die Bakterien von unseren Fingern auf unsere Haut. Da eine ölige Haut besonders anfällig für schlechte Bakterien ist, können Unreinheiten so noch schneller entstehen. Versuche, deine Finger aus dem Gesicht zu lassen. 

FAZIT:

Fettige, ölige Haut kann unangenehm sein und unsere Leichtigkeit im Alltag einschränken. Wenn wir verstehen, wie sie entsteht und was wir tun können, um die Talgproduktion zu verlangsamen, ist der störende Glanz bald Geschichte.
Übrigens, einen kleinen Vorteil hat fettige Haut: Da die Haut so intensiv mit Feuchtigkeit versorgt ist, können sich Falten nicht so leicht durchsetzen. Ein quasi ganz natürlicher Anti-Aging-Effekt :)

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Quellen:
►onmeda.de/symptome/fettige-haut-id201469/)
► gesundfit.de/artikel/fettige-haut-3616/)
► Diät & Akne Nutrition and acne - https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/21034...
► CBD & seine Wirkung auf die Haut
Therapeutic Potential of Cannabidiol (CBD) for Skin Health and Disorders
- https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/arti...
► Clascoterone
Efficacy and Safety of Topical Clascoterone Cream, 1%, for Treatment in Patients With Facial Acne: Two Phase 3 Randomized Clinical Trials - https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32320…
► Serum levels of androgens in acne & their role in acne severity - https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6408631/

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